EU AI Act in Kraft: Was der DACH-Mittelstand jetzt wissen muss
EU AI Act: Die wichtigsten Pflichten für KMUs
Seit dem 2. Februar 2026 gilt EU AI Act Art. 4 vollumfänglich — auch für Unternehmen, die KI nur nutzen, nicht entwickeln.
Was gilt für den Mittelstand?
AI Literacy (Art. 4): Alle Mitarbeiter, die KI-Systeme einsetzen, müssen ein Basisverständnis von KI, Risiken und Einsatzgrenzen nachweisen können. Schulungspflicht gilt seit dem ersten Tag.
Risikoeinstufung: Systeme in den Kategorien HR, Kreditvergabe, kritische Infrastruktur gelten als hochriskant und erfordern Konformitätsbewertung, Dokumentation und menschliche Aufsicht.
HITL-Anforderung: Hochriskante KI-Entscheidungen müssen durch einen Menschen überprüft werden können. “Human-in-the-Loop” ist keine Best Practice mehr — es ist Pflicht.
Wie IIO Kunden compliant hält
IIO implementiert AI Act Compliance als integralen Bestandteil jedes Workflows:
- Gate-System: Jede kritische KI-Entscheidung läuft durch ein HITL-Gate
- Audit-Trail: Vollständige Nachvollziehbarkeit aller KI-Aktionen
- AI Literacy Training: Automatisierte Schulungsprogramme für Teams
- Compliance-Dokumentation: ISO 42001-konforme Nachweise automatisch generiert
Intelego-Kunden sind automatisch compliant — kein Extra-Aufwand.
Was der EU AI Act konkret fordert
Der EU AI Act trat am 2. August 2024 in Kraft. Die wichtigsten Fristen:
| Datum | Anforderung |
|---|---|
| Feb 2025 | Art. 4: KI-Kompetenz für alle Mitarbeiter (bereits gültig) |
| Aug 2026 | Hochrisiko-KI-Systeme: vollständige Compliance |
| Aug 2027 | Alle bestehenden Hochrisiko-Systeme nachgerüstet |
Welche KI-Systeme sind “hochriskant”?
Hochriskant im Sinne des EU AI Acts sind KI-Systeme, die in kritischen Bereichen eingesetzt werden:
- Personalentscheidungen (Bewerbungsscreening, Beförderungen)
- Kreditvergabe und Versicherung
- Bildung und Berufsausbildung
- Kritische Infrastruktur
Die meisten Mittelstands-KI-Anwendungen fallen in die Kategorie “Limited Risk” — mit einfacheren Anforderungen (Transparenzpflicht, keine vollständige Risikoklassifizierung).
Art. 4: KI-Kompetenz — Was das bedeutet
Seit Februar 2025 müssen Unternehmen sicherstellen, dass alle Mitarbeiter, die mit KI-Systemen arbeiten, die notwendige Kompetenz besitzen. Das umfasst:
- Grundverständnis der eingesetzten KI-Systeme
- Kenntnis der Risiken und Grenzen
- Wissen über menschliche Aufsichtspflichten
IIO bietet hierfür ein zertifiziertes KI-Literacy-Programm mit automatischem Compliance-Nachweis.
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