KI & DSGVO: Die 10-Punkte-Checkliste für den Mittelstand
KI & DSGVO: Was KMUs beachten müssen
Jede KI-Anwendung die personenbezogene Daten verarbeitet unterliegt der DSGVO. Diese Checkliste hilft bei der praktischen Umsetzung.
Die 10-Punkte-Checkliste
1. Verarbeitungsverzeichnis aktuell? Jede KI-Anwendung muss im VVT dokumentiert sein — Zweck, Rechtsgrundlage, Speicherdauer, Empfänger.
2. Rechtsgrundlage geklärt? Art. 6 DSGVO: Einwilligung, Vertrag, berechtigtes Interesse oder gesetzliche Pflicht — welche gilt?
3. Datenprinzip: Lokal vor Cloud Personenbezogene Daten sollten bevorzugt auf EU-Servern verarbeitet werden. Drittlandtransfer = SCCs erforderlich.
4. Löschkonzept definiert? KI-Modelle können Daten “memorieren”. Wie werden Trainingsdaten und Inferenz-Logs gelöscht?
5. DPIA durchgeführt? Datenschutz-Folgeabschätzung ist Pflicht bei hochriskanter Verarbeitung (Art. 35).
6. Auskunftsrecht technisch umsetzbar? Betroffene können Auskunft, Löschung, Portierung verlangen — ist das in Ihrem System möglich?
7. Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen? Mit jedem KI-Dienstleister (auch EU-intern) ist ein AVV erforderlich.
8. Automatisierte Entscheidungen dokumentiert? Art. 22 DSGVO: Vollautomatische Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung erfordern menschliche Überprüfungsmöglichkeit.
9. AI Literacy Schulungen nachweisbar? Seit Feb. 2026: EU AI Act Art. 4 Schulungspflicht. Muss dokumentiert sein.
10. Incident-Response-Plan vorhanden? Datenpanne = 72h Meldepflicht. Ist der Prozess definiert und getestet?
Wie IIO die Checkliste automatisch erfüllt
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